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Wir trainieren immer noch für unser Leben gern!

Ehemalige Solinger Fußballtrainer wollen TuSpo Richrath zum Erfolg führen
Der Vorstand  des Langenfelder Vereins TuSpo Richrath 1869 e. V. hat sich für einen Trainerwechsel entschieden: Rudolf  Mirtic und Jörg Dresen nehmen die Herausforderung gerne an und trainieren seit dem 4. Januar die erste Herrenmannschaft des Kreisligisten.

Nach Abschluss der Hinrunde  in der Kreisliga A haben die Richrather die aktuelle sportliche Situation ihrer ersten Mannschaft analysiert. Das Ergebnis war eindeutig: Als Zwölfter in der Tabelle mit 14 Punkten und damit nur zwei Punkte von der Abstiegszone entfernt, können sie nicht zufrieden sein. Somit sahen die  Richrather eine Trennung von Trainer Sascha Borsic und Co-Trainer Andreas Rosenkranz als unumgänglich an.
Der Vorstand erhofft sich durch den Trainerwechsel nun neue Impulse und endlich wieder sportliche Höchstleistungen in der Rückrunde.

Erfahrene Trainer
Die beiden Fußballtrainer haben sich besonders im Solinger Raum einen Namen gemacht: Der 41-jährige Rudi Mirtic trainierte die letzten Jahre das Team des Post SV Solingen, das er 2016 in den Niederrheinpokal führte und dort gegen den MSV Duisburg das »Spiel des Jahres« absolvierte. »Ich spiele selber Fußball seit ich sechs Jahre alt bin und habe schon einige Mannschaften trainiert. Am Richrather Verein gefällt mir, dass gleich zwei Trainingsplätze zur Verfügung stehen. Beim Post SV konnte ich nur einen halben Platz nutzen. Es ist auch vorteilhaft, dass uns in Richrath noch keiner kennt und alle ganz unvoreingenommen auf uns zugehen«, sagt Mirtic. Besonders gefällt ihm, dass die Richrather Mannschaft sehr jung ist: »Die Jungs sind im Durchschnitt 21, ein Alter, in dem sie in Topform spielen können. Dabei möchten wir sie gerne unterstützen.«

Junge Mannschaft zum Erfolg führen
Auch Trainerkollege Jörg Dresen freut sich auf seine neue Aufgabe. »Es ist toll mal so junge Menschen zu trainieren. Die können auf dem Platz noch richtig Gas geben!« Der 56-Jährige ist bekannt durch sein Engagement bei dem damaligen Oberligisten 1. FC Union Solingen und durch diverse Trainertätigkeiten bei Vereinen in Solingen und Umgebung. Dresen blickt selbst auf eine Spielerkarriere bei Union und den Sportfreunde Widdert zurück.

Eigentlich hatten sich beide vorgenommen, im Sport kürzer zu treten. Rudolf Mirtic musste wegen einer Verletzung am Knie im letzten Jahr aussetzen und Jörg Dresen war als Berufskraftfahrer erst spät am Abend zu Hause. »Ich habe vor vier Monaten meinen Job gewechselt und nun schon nachmittags Zeit. Der sportliche Leiter Andreas Vollmer hat immer wieder gefragt, ob ich nicht Trainer werden möchte. Letztendlich habe ich den Fußball zu sehr vermisst und zugesagt. Fußball ist eben unser Leben.«

Die gleichberechtigten Trainer haben sich bereits genaue Ziele gesetzt, die sie mit der Mannschaft erreichen wollen. »In der Tabelle wollen wir eine Platzierung zwischen fünf und acht erreichen. Das ist auch ein gutes Signal an die Mannschaft, um sich in den Wintermonaten selbst zu beweisen«, erklärt er mit Blick auf den Fußballplatz, auf dem sie gleich mit dem ersten Training beginnen.

Wochenpost Solingen 09.01.2018

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